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Ausschreibender Bereich: IEK-8 - Troposphäre
Kennziffer: 2019D-109

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Das Institut für Energie- und Klimaforschung, Institutsbereich Troposphäre (IEK-8) untersucht die chemischen und physikalischen Prozesse in der Troposphäre, die die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre beeinflussen.
China ist ein Hotspot für Luftverschmutzung. Im Sommer ist Ozon das größte Problem. Die einzig relevante Quelle für Ozon in der Nähe der Erdoberfläche ist die fotochemische Umwandlung von inorganischen und organischen Stoffen, die von anthropogenen und biogenen Quellen emittiert werden. Eine radikalische Kettenreaktion, die durch Reaktion mit dem Hydroxylradikal initiiert wird, produziert Ozon durch die Reaktion von Peroxyradikalen mit Stickstoffmonoxid. Die gleichzeitige Messung von Radikalen und Stickstoffmonoxid kann daher genutzt werden, die Ozonproduktionsrate zu bestimmen. Als Teil des Joint Research Labs zusammen mit der Peking Universität wird das IEK-8 an einer größeren Feldmesskampagne in Süd-China im Sommer 2020 teilnehmen, um ein besseres Verständnis für die chemischen Prozesse zu erlangen, die zu den hohen Ozonkonzentrationen führen. Eine Schwerpunkt wird die Messung von den typischerweise sehr geringen Radikalkonzentrationen sein. Dafür wird ein bereits existierendes, am IEK-8 entwickeltes Instrument, das zurzeit für den Einsatz in China vorbereitet wird, verwendet.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) "Bestimmung der Ozonproduktion in Feldexperimenten in Süd-China durch Messung atmosphärischer Radikale"

Ihre Aufgaben:

  • Ausführliche Tests und Charakterisierung des Instruments, zur besonderen Bestimmung der Messempfindlichkeit für verschiedene Radikalspezies und Test auf mögliche Querempfindlichkeiten
  • Durchführung der schwierigen Messung von atmosphärischen Radikalen mit Hilfe von Laser-induzierter Fluoreszenz in der Feldmesskampagne in China in 2020
  • Auswertung der Messungen
  • Interpretation der Messungen mit den Schwerpunkten, die photochemische Ozonproduktion zu quantifizieren und das Budget der Radikalkonzentrationen zu analysieren. Dies kann entweder allein aus gemessen Größen erfolgen oder mit Hilfe chemischer Boxmodellierung
  • Publikation der Ergebnisse

Ihr Profil:

  • Master in Physik, Chemie, Umweltwissenschaften oder ähnlichen Studienfächern
  • Grundlagen der Atmosphärenchemie und Laserspektroskopie
  • Gute experimentelle Fähigkeiten für die Arbeit mit einem komplexen, selbstentwickelten Instrument
  • Anwendung von mathematischen Skriptsprachen zur Datenauswertung
  • Fähigkeit zur Teamarbeit


Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung durch Ihren wissenschaftlichen Betreuer
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (50%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund). Eine über die Grundvergütung hinausgehende Vergütung ist ggf. möglich
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

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Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-109: karriere@fz-juelich.de
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