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Bioökonomie

Bioökonomie


Eine wachsende Weltbevölkerung, schwindende landwirtschaftliche Nutzflächen und zur Neige gehende fossile Rohstoffe machen es notwendig, die erdölbasierte Wirtschaftsform hin zu einer nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu wandeln. Hier liefert die Bioökonomie mit einer biobasierten, an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, nachhaltigen Wirtschaftsform zentrale Beiträge. Die Bioökonomie ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2020. Wie können wir nachhaltiger leben, Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren Lebensstandard sichern? Wie können Wissenschaft und Technologie uns dabei unterstützen?

 



Bioökonomie

Was ist Bioökonomie?

2050 werden voraussichtlich zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben – 2,5 Milliarden mehr als heute. Wie kann es gelingen, sie künftig mit Nahrung, Energie und Rohstoffen zu versorgen? Forschung, Politik und die Industrie bauen auf eine biobasierte Kreislaufwirtschaft: die Bioökonomie. Diese setzt beispielsweise auf Pflanzen, Bioabfälle und andere biobasierte Materialien als Rohstoffquellen der Zukunft. Mehr lesen...

  


Blog des Jülicher Instituts für Bio- und Geowissenschaften

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Personen

Ulrich Schurr

Prof. Ulrich Schurr verfügt über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Bioökonomie. Der Pflanzenforscher leitet die Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER Rheinland und ist Direktor des Bereichs Pflanzenwissenschaften am Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG-2) des Forschungszentrums Jülich. Außerdem ist er Sprecher des geschäftsführenden Direktoriums des Bioeconomy Science Centers (BioSC). Er lehrt an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Interview mit Prof. Ulrich Schurr

Harry Vereecken

Prof. Harry Vereecken leitet den Bereich Agrosphäre am Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG-3). Er ist Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlicher Direktor von TERENO, einem Netzwerk von Umweltobservatorien in Deutschland, sowie eines regionalen geowissenschaftlichen Netzwerks (Geoverbund ABC/J). Der Agrarwissenschaftler lehrt zudem an der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn.

Interview mit Prof. Harry Vereecken

Dörte Rother

Prof. Dörte Rother ist Preisträgerin des DECHEMA-Preises 2018, des Bioeconomy Science Center Supervision Awards 2014 sowie des Jülicher Exzellenzpreises 2010. 2017 hat die Biotechnologin einen ERC starting grant zum Thema „lichtgesteuerte Enzymkaskaden“ erhalten. Sie leitet die Abteilung Biokatalyse des Fachbereichs Biotechnologie und die Forschungsgruppe "Synthetische Enzymkaskaden" am Forschungszentrum Jülich (IBG-1). Seit 2018 hat sie eine Professur an der RWTH Aachen inne.

Pressemeldung: Dörte Rother erhält den DECHEMA-Preis 2018

Initiativen und Kooperationen


BioSC

Das Bioeconomy Science Center ist eine Kompetenzplattform für nachhaltige Bioökonomie des Forschungszentrum Jülich, der RWTH Aachen und der Universitäten Bonn und Düsseldorf.

BioökonomieREVIER

Das BioökonomieREVIER Rheinland soll europaweit eine Pilotregion werden, in der die Umwandlung traditioneller, auf fossilen Rohstoffen aufbauender Wirtschaftsweisen in eine nachhaltige, an den regionalen Gegebenheiten und Zukunftschancen ausgerichtete Bioökonomie implementiert wird.

Geoverbund

Der Geoverbund ABC/J ist das geowissenschaftliche Netzwerk in der Forschungsregion Aachen-Bonn-Cologne/Jülich.

Forschungsfelder

Bioeconomy Science Center

Ein Thema - viele Facetten

Die Bioökonomie hat viele unterschiedliche Dimensionen. So umfasst sie Arbeiten in der Biotechnologie, der Pflanzenforschung sowie der Bodenforschung (Agrosphäre).Mehr lesen...