Supercomputer made in Jülich setzt neue Maßstäbe

Das Forschungszentrum Jülich und seine Partner haben einen unvergleichlich flexiblen und energieeffizienten Supercomputer konstruiert – es ist der schnellste Rechner Europas. Dank eines neuen Booster-Moduls sind nun 85 Petaflops möglich, was 85 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde oder der Rechenleistung von mehr als 300 000 modernen PCs entspricht.

Sorgenkind Wald

Das dritte Jahr in Folge ist es zu trocken und warm in Deutschland. Darunter leiden viele Bäume, insbesondere Fichten. Eine Folge: Sie sind anfälliger für Schädlinge. Jülicher Forschende beobachten die Entwicklung in der Eifel und messen die Auswirkungen: etwa auf den CO2-Gehalt in der Atmosphäre.

Talentscout in der Zellfabrik

Sie sind klein, aber haben es in sich: Mikroorganismen. Ihre Leistungsfähigkeit macht sich die sogenannte "Weiße Biotechnologie" auf vielfältige Weise zu Nutze. Eine besondere Herausforderung besteht allerdings oftmals darin, unter Millionen von Zellen die passenden zu finden. Jülicher Forschenden ist es nun gelungen, einen Biosensor zu entwickeln, der die Suche nach geeigneten Kandidaten erleichtert.

Blätterfunktion

Mikrometer um Mikrometer: Dem Gehirn auf der Spur

Der Startschuss ist gefallen: Das deutsch-kanadische Helmholtz International BigBrain Analytics and Learning Laboratory (HIBALL) nimmt seine Arbeit auf. Das Ziel: ein dreidimensionaler Hirnatlas auf zellulärer Auflösungsstufe. Der Weg: die enge Verzahnung von Künstlicher Intelligenz, Supercomputing und Neurowissenschaften.  Mit dabei: über 40 Wissenschaftler.