Nerven zeigen - Forscher erstellen 3D-Modelle menschlicher Synapsen

Seit vielen Jahren verfolgt Joachim Lübke das Ziel, hochaufgelöste 3D-Modelle der Synapsen im menschlichen Gehirn zu erstellen. Die winzigen Kontakte zwischen Nervenzellen ließen sich lange Zeit nur im Tiermodell untersuchen. Nun hat er gemeinsam mit seinem Team die ersten quantifizierbaren Modelle von Synapsen in der menschlichen Großhirnrinde veröffentlicht. Es zeigte sich: zwischen Mensch und Tier, aber auch zwischen Mann und Frau gibt es neben Gemeinsamkeiten auch deutliche Unterschiede.

Alleskönner KI?

Es gibt wieder neuen Lesestoff. Erfahren Sie in der neuen Ausgabe der effzett mit dem Titelthema Künstliche Intelligenz, wie KI dabei helfen kann, vor lokalen Wetterextremen zu warnen oder den langfristigen Verlauf einer Krankheit zu prognostizieren. Viel Spaß beim Lesen!

Warum das Elektroauto auch mit Wasserstoff fährt

Im Kontext der Energie- und Verkehrswende werden aktuell Elektroantriebe mit Batterien und Brennstoffzellen sowie der Einsatz strom- und biomassebasierter Kraftstoffe in Verbrennungsmotoren kontrovers diskutiert. Wissenschaftler des Jülicher Instituts für Techno-ökonomische Systemanalyse untersuchen die verschiedenen Optionen unter ökonomischen Gesichtspunkten. Ein Interview zur Faktenlage mit dem Leiter des Instituts, Prof. Detlef Stolten.

Die Reise der Schadstoffe

Stickoxide und andere Schadstoffe, die durch den Verkehr oder Kraftwerke in die Luft geblasen werden, machen krank und haben einen großen Einfluss auf unser Klima. Deshalb wird bundesweit versucht, ihre Gesamtmenge genauer zu bestimmen. Doch diese Schätzungen sind schwierig. Mit einem aufwändigen Computermodell helfen Experten vom Forschungszentrum Jülich den Behörden, die Schadstoffbelastung besser erfassen zu können.

Blätterfunktion

Happy Birthday HALO!

Schneller, höher, weiter - so könnte sein Motto lauten. Das Forschungsflugzeug HALO eröffnet der Wissenschaft seit 10 Jahren neue Perspektiven in der Atmosphärenforschung. In über 2000 Flugstunden und zahlreichen Missionen konnte es seine besonderen Stärken unter Beweis stellen. HALO kann über 15 Kilometer in die Höhe steigen und hat eine Reichweite von 8000 Kilometern. Mit ihm waren Forscher schon über dem Nordpolarmeer oder über der Antarktis im Einsatz.